Sprungziele
Seiteninhalt

Europa für Bürgerinnen und Bürger

Das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ 2014-2010 (EfBB) bietet vielfältige Fördermöglichkeiten für Kommunen, Vereine, Verbände und andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die zur Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft beitragen. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürgern die Europäische Union näherzubringen. Hierzu wurde das Programm in zwei Förderbereiche unterteilt:

  1. Europäisches Geschichtsbewusstsein
  2. Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind alle öffentlichen lokalen und regionalen Behörden oder Organisationen ohne Erwerbszweck, Kultur-, Jugend-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Verbände von Städtepartnerschaften.

Budget und Förderhöhe

Das europaweite Budget für den EU-Haushalt 2014-2020 beträgt insgesamt 185,5 Millionen Euro. Mit 60 Prozent davon liegt der Förderschwerpunkt beim Programmbereich Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung. Nur ein Fünftel des Budgets entfällt auf Bereich 1. Die restlichen Mittel sind für bereichsübergreifende Aktionen und technische Hilfe reserviert.

Im Förderbereich 1 werden Projekte mit bis zu 100.000 Euro über einen Zeitraum von maximal 18 Monaten gefördert. Im Bereich 2 sind bis zu 25.000 Euro für Veranstaltungen im Rahmen von Städtepartnerschaften vorgesehen. Netzwerke von Partnerstädten können zwischen 10.000 und 150.000 Euro Förderung erhalten, das gleiche gilt für zivilgesellschaftliche Projekte.

Voraussetzungen

Teilnahmeberechtigt sind alle 28 EU-Mitgliedstaaten sowie Serbien, Montenegro, Albanien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und weitere Länder, die ein Abkommen mit der EU zu EfBB geschlossen haben.

Im Rahmen des ersten Programmbereichs werden Projekte gefördert und Betriebskostenzuschüsse für Organisationen, deren Ziel die Erweiterung des europäischen Geschichtsbewusstseins ist. Programmbereich 2 fördert Projekte, Studien und Veranstaltungen zu den Themen „Städtepartnerschaften“, „Netze von Partnerstädten“ und „Zivilgesellschaftliche Projekte“.

Antragstellung

Mehrmals jährlich ist eine Antragsstellung an die EU-Behörde Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur möglich. Sie verwaltet das Programm. Hierzu muss im Vorfeld eine Online-Registrierung auf dem Participant Portal durchgeführt werden. Die nächsten Termine für eine Antragsstellung werden auf der Seite der zuständigen Kontaktstelle veröffentlicht.

Um Antragstellern eine frühzeitige Orientierung zu ermöglichen, wurden für die Projektaufrufe nach 2016 einzelne Themenschwerpunkte festgelegt:

Förderbereich 1:

  • Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung unter totalitären Regimen
  • Ausgrenzung und Verlust der Bürgerrechte in totalitären Regimen: Lehren für die Gegenwart
  • Demokratischer Wandel und Beitritt zur Europäischen Union

Förderbereich 2:

  • Euroskeptizismus verstehen und diskutieren
  • Solidarität in Krisenzeiten
  • Bekämpfung der Stigmatisierung von „Einwanderern“ und positive Gegenerzählungen zur Förderung des interkulturellen Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses
  • Debatte über die Zukunft Europas

Weiterführende Informationen

Kontakt

zum Seitenanfang