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Connecting europe facility (CEF)

Connecting Europe Facility (CEF) ist das europäische Finanzinstrument zur Förderung wichtiger transeuropäischer Infrastrukturvorhaben im Energie-, Transport- und Telekommunikationssektor. Je nach Sektor verfolgt es unterschiedliche Ziele.

Verkehr

Im Verkehrssektor geht es im Wesentlichen um die folgenden Ziele:

  • Beseitigung von Engpässen, Ausbau der Interoperabilität des Eisenbahnverkehrs, Überbrückung fehlender Bindeglieder und Verbesserung grenzübergreifender Abschnitte
  • Gewährleistung langfristig nachhaltiger und effizienter Verkehrssysteme durch den Übergang zu innovativen CO2-armen und energieeffizienten Verkehrstechnologien bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheit
  • Optimierung der Integration und Interkonnektivität der Verkehrsträger sowie Steigerung der Interoperabilität von Verkehrsdiensten bei gleichzeitiger Gewährleistung der Zugänglichkeit der Verkehrsinfrastrukturen

Energie

Im Energiesektor werden diese Ziele verfolgt:

  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Förderung der Integration des Energiebinnenmarkts und der grenzübergreifenden Interoperabilität der Strom- und Gasnetze
  • Steigerung der Energieversorgungssicherheit der Europäischen Union
  • Förderung von Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung, unter anderem durch Integration erneuerbarer Energien in die Übertragungsnetze sowie die Entwicklung intelligenter Energie- und Kohlendioxidnetze

Telekommunikation

In diesem Sektor werden Vorhaben zur grenzüberschreitenden Wechselbeziehung zwischen Behörden, Wirtschaft und Bürgern unterstützt. Dies soll vor allem durch die Schaffung digitaler Service-Infrastrukturen und Breitbandnetze erreicht werden.

Antragsberechtigte

Antragsteller können einzelne oder mehrere Mitgliedstaaten der EU sein. Sofern diese zustimmen, dürfen auch internationale Organisationen, private oder öffentliche Unternehmen sowie Institutionen aus den jeweiligen Mitgliedstaaten einen Antrag stellen.

Budget und Förderhöhe

Das Budget der CEF für die Jahre von 2014 bis 2020 umfasst europaweit 30,4 Milliarden Euro, wovon gut 24 Milliarden Euro auf den Verkehrsbereich entfallen. Der Bereich Energie wird mit 5,3 Milliarden Euro gefördert und der Bereich Telekommunikation mit rund 1 Milliarde Euro. Die Förderung erfolgt grundsätzlich durch Zuschüsse. Diese liegen bei Infrastrukturmaßnahmen innerhalb der Metropolregion FrankfurtRheinMain in der Regel zwischen 10 und 40 Prozent. Studien werden mit bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten bezuschusst.

Voraussetzungen

Gefördert werden die Entwicklung und Errichtung neuer sowie der Ausbau vorhandener Infrastrukturen und Dienste. Die Europäische Kommission verwaltet die CEF, setzt die politischen Prioritäten fest und ist für die Auswahl der Projekte zuständig. Die Exekutivagentur für Innovation und Netze (INEA) bewertet und wählt die Projektvorschläge aus und kümmert sich um die technische sowie finanzielle Überwachung der Projektdurchführung.

Antragstellung

Auf Grundlage der CEF-Programme veröffentlicht die Europäische Kommission auf der Webseite der INEA regelmäßig Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen. Bei einigen davon ist es notwendig, sich vor der Antragsstellung die Zustimmung auf Bundesebene einzuholen.

Weiterführende Informationen

Kontakt

Exekutivagentur Innovation und Netzwerke (INEA)

Chaussée de Wavre 910
B-1040 Brüssel

T: +32 2 2995252
F: +32 2 2973727
E: inea@ec.europa.eu
https://ec.europa.eu/inea/

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