Partnerregionen aus neun EU-Ländern zu Gast im Haus der Region
Kultur für alle erlebbar machen und inklusive Angebote für Menschen mit Behinderung schaffen – das ist das Ziel eines europäischen Austauschprojektes, an dem die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH aktuell mitwirkt. Am Freitag, 5. September 2025 begrüßte das Europabüro die Projektpartnerinnen und -partner aus insgesamt neun europäischen Ländern im Haus der Region in Frankfurt am Main.
Für insgesamt drei Tage waren die Vertreterinnen und Vertreter der Partnerregionen in der Metropolregion FrankfurtRheinMain zu Gast, um sich im Rahmen eines vierten Austauschtreffens ihres Interreg-Europa-Projektes „OpenRegioCulture - Barrierearme Zugänge zu Kultur“ zu inklusiven Kulturangeboten auszutauschen. Der Fokus des Treffens lag auf dem Abbau von Zugangs- und Teilnahmebarrieren für Menschen mit Seheinschränkung und für blinde Personen.
Bereits seit April 2024 kooperiert die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH, ein Zusammenschluss von 50 Landkreisen, Städten, Gemeinden und dem Regionalverband FrankfurtRheinMain, mit Partnerregionen in diesem Interreg-Europa-Projekt. Bis Frühjahr 2028 möchten sie regionale und kommunale Leitlinien für Barrierefreiheit im Kulturbetrieb evaluieren und verbessern. Im Vordergrund des EU-kofinanzierten Projektes steht der Austausch von Best Practices und Vorgehensweisen, wie die Zugänge zu Kulturinstitutionen für Menschen mit Behinderungen verbessert werden können.
Teil des Studienbesuchs war ein Workshop, zu dessen Beginn Reinhard Henke die Arbeit des Europabüros der Metropolregion FrankfurtRheinMain vorstellte. Er erklärte, dass das Europabüro in den letzten Jahren in verschiedenen EU-Projekten involviert war und mit europäischen Partnerinnen und Partnern den Austausch zu gemeinsamen Herausforderungen in Ballungsräumen zwischen Stadt und Land vertieft hat. Zudem berate das Europabüro die Kommunen und regionalen Gesellschaften der Metropolregion in der Suche nach europäischen Fördermitteln und informiere über einen Fördermittelguide, den Newsletter „Europa Info“ und die eigene Webseite zu Neuerungen in der europäischen Förderlandschaft. Ein konkretes Beispiel sei die Beratung im Vorfeld zum aktuellen Interreg-Europa-Projekt selbst, an dem das Europabüro in der ersten Phase der Antragstellung für die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH tätig gewesen sei, betonte Reinhard Henke in seiner Begrüßung.
Neben dem Haus der Region in Frankfurt und dem Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain besuchten die Projektpartner gemeinsam verschiedene Kultureinrichtungen in Frankfurt am Main und Wiesbaden. Hierzu gehörte auch ein gemeinsamer Abend im Schloss Freudenberg in der hessischen Landeshauptstadt, zu dem regionale Akteurinnen und Akteure aus Politik und Kultur sowie Initiativen aus dem Bereich Inklusion der Metropolregion geladen waren.
Im März 2026 folgt das nächste Austauschtreffen des Projektes in der Partnerregion Zuid-Limburg in den Niederlanden. Weitere Informationen zu den teilnehmenden Regionen und den Aktivitäten des Interreg-Europa-Projektes sind auf Englisch dieser Projektwebseite und auf Deutsch dieser Internetseite der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH zu entnehmen.