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08.10.2021

Entwurf des EFRE-Programms Hessen veröffentlicht

business people working in the office, double exposure of hands closeup, monitoring and analytics anyaberkut © iStockphoto
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anyaberkut © iStockphoto

Es geht voran! Dank eines ersten Entwurfs für das Operationelle Programm in Hessen wird klarer, wofür 2021 bis 2027 die EU-Strukturfördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in großen Teilen der Metropolregion eingesetzt werden können.

Nach den Plänen des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen konzentrieren sich die EFRE-Mittel im Einklang mit den europäischen Strukturfondsverordnungen auf Fördermaßnahmen in drei Prioritäten:

  1. „Ein wettbewerbsfähigeres und intelligenteres Europa“: Hier werden die Entwicklung und der Ausbau der Forschungs- und Innovationskapazitäten in hessischen Forschungseinrichtungen und die Einführung fortschrittlicher Technologien in Unternehmen sowie Handwerk und KMU gefördert.
  2. „Ein grünerer, CO2-armer Übergang zu einer CO2-neutralen Wirtschaft und einem widerstandsfähigen Europa“: In dieser Priorität sollen Pilot-, Demonstrations- und Entwicklungsvorhaben aus dem Bereich Energieeffizienz und innovativen Energietechnologien unterstützt werden. Des Weiteren sind Investitionen in den produktionsintegrierten Umweltschutz sowie Maßnahmen für effiziente und CO2-arme Wärmenetze und Abwärmenutzung förderfähig. Darunter wird u. a. auch die Abwärmenutzung von Rechenzentren im Rhein-Main-Gebiet genannt.
  3. „Eine nachhaltige, multimodale städtische Mobilität im Rahmen des Übergangs zu einer CO2-neutralen Wirtschaft“: Unter dieser Priorität können u. a. die Einrichtung von Mobilitätsstationen, Wasserstoff- und Elektroladestellen sowie umwelt- und klimafreundliche Infrastrukturen des ÖPNV gefördert werden.

Für die siebenjährige Förderperiode stehen in Hessen voraussichtlich 240,3 Mio. Euro zur Verfügung. Die Maßnahmen werden mit maximal 40 Prozent aus dem EFRE gefördert.

Bevor jedoch Förderanträge gestellt werden können, muss die Europäische Kommission das Programm genehmigen und das Land Hessen Förderleitlinien für die einzelnen Maßnahmen erstellen. Das wird voraussichtlich erst im Jahr 2022 geschehen.

 „Das Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain begleitet seit vielen Jahren erfolgreich den fachlichen und politischen Diskurs zur EU-Strukturpolitik sowohl auf europäischer Ebene als auch auf Landesebene. Dabei konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche Anregungen und Themen im Sinne unserer Region eingebracht werden“, so die Leiterin des Europabüros, Susanna Caliendo, die die Interessen der Metropolregion im EFRE-Begleitausschuss des Landes Hessen stimmberechtigt vertritt. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in einer Stellungnahme und einem Positionspapier des Europabüros.

 

 

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