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EFRE Hessen

Der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) umfasst in Hessen 2014-2020 vier Prioritätsachsen:

  1. Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation,
  2. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie Gründungsförderung,
  3. Förderung der Bestrebungen zur Verringerung der CO2-Emissionen in allen Branchen der Wirtschaft,
  4. Nachhaltige Stadtentwicklung.

Das Land Hessen hat für die einzelnen Prioritätsachsen und sich daraus ergebende Maßnahmen eigene Förderleitlinien erstellt.

Die Förderperiode 2014-2020 läuft derzeit aus. Das neue Operationelle Programm 2021-2027 befindet sich in der Vorbereitung. Schwerpunkte der neuen Förderperiode werden in Hessen voraussichtlich u. a. Technologie- und Innovationsförderung, Forschung und Entwicklung, KMU-Förderung, Steigerung der Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft und Mobilität sein. Die konkrete Programmierung ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Sobald weitere Informationen vorliegen, werden wir an dieser Stelle und in unserem Europa Info informieren.

Antragsberechtigte

Je nach Prioritätsachse und Maßnahme können unter anderem folgende Akteure einen Antrag stellen: Städte, Gemeinden, Landkreise, KMU, Universitäten und Forschungseinrichtungen, Vereine, Verbände.

Budget und Förderhöhe

Das hessische EFRE-Programm ist mit jährlichen Mitteln in Höhe von 240,7 Millionen Euro ausgestattet. Alle Maßnahmen innerhalb des Fonds werden mit maximal 50 Prozent ihrer Gesamtkosten gefördert. Das können Personal- oder auch Infrastrukturkosten sein.

Voraussetzungen

Ganz Hessen ist förderfähig, es gibt jedoch Vorranggebiete. Dabei handelt es sich um strukturschwache Landesteile, zu denen die Regierungsbezirke Kassel und Gießen sowie Biblis und der gesamte Odenwald gehören. Als Richtlinie gilt, dass 40 Prozent des jeweiligen Landes gemessen an den Einwohnern mindestens 60 Prozent Fördermittel erhält.

Für Projekte, die außerhalb der Vorranggebiete liegen, muss ein erheblicher Beitrag zur Europa-2020-Strategie geleistet werden. Zudem sollen diese möglichst die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in den Vorranggebieten fördern.

Vor allem hinsichtlich der Förderung von Clustern und Netzwerken im Bereich Forschung, technologische Entwicklung und Innovation ist ein breites Spektrum an regionalen Akteuren aus dem öffentlichen und privaten Sektor erwünscht. Infrastrukturprojekte sollten dabei grundsätzlich in regionale Entwicklungskonzepte eingebunden werden. Zusätzlich sollten immer auch Regionalforen und -managements Berücksichtigung finden. Dies gilt besonders für die nachhaltige Stadtentwicklung.

Antragstellung

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung ist die Verwaltungsbehörde des EFRE und für die inhaltliche und finanzielle Programmkoordination zuständig. Anträge zur Förderung durch EFRE-Mittel werden in der Regel über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank des Landes Hessen (WIBank) gestellt. Dies kann elektronisch über das Antragsportal der WIBank erfolgen. Für Einzelmaßnahmen, beispielsweise im Rahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung, gibt es auch einzelne Aufrufe.

Die Förderperiode 2014-2020 läuft derzeit aus. Bei vielen Programmschwerpunkten ist eine Antragstellung 2021 im Rahmen des Operationellen Programmes 2014-2020 daher nicht mehr möglich.

Weiterführende Informationen

Kontakt

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung -

Referat II 6 - EFRE-Verwaltungsbehörde

Kaiser-Friedrich-Ring 75
65185 Wiesbaden

T: +49 611 815 0
www.wirtschaft.hessen.de

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