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INTERREG NWE

Interreg Nordwesteuropa (NWE) ist eine Gemeinschaftsinitiative des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Sie fördert Projekte, die folgende Fortschritte bewirken sollen:

  1. Verbesserung der unternehmerischen Innovation, zum Beispiel durch Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sowie durch Innovationen zugunsten der Gesellschaft
  2. Verringerung der Treibhausgasemissionen von Unternehmen. Dazu zählen die Entwicklung territorialer Strategien sowie die Förderung entsprechender Technologien, Produktionsverfahren und Verkehrssysteme
  3. Neue Wege zur optimierten (Wieder-)Verwendung von Materialien und natürlichen Ressourcen z. B. durch Kreislaufwirtschaft

Antragsberechtigte

Förderfähig sind nationale, regionale und lokale Behörden, Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie Nichtregierungsorganisationen und KMU.

Budget und Förderhöhe

Im Zuge des Mehrjährigen Finanzrahmens für 2014 bis 2020 stehen dem Kooperationsraum NWE 396 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Der Zuschuss für Projekte beträgt maximal 60 Prozent der Gesamtkosten. Die Projektlaufzeit beträgt in der Regel drei Jahre. Gefördert werden hauptsächlich Personal- und Reisekosten, aber auch die Umsetzung kleiner Pilotmaßnahmen sowie die Erstellung von Studien.

Voraussetzungen

An einem Projekt müssen Partner aus drei Staaten des Kooperationsraumes Nordwesteuropa beteiligt sein – davon mindestens zwei Mitgliedstaaten der EU. Des Weiteren muss ein federführender Partner („Lead Partner“) benannt werden, der die organisatorische, inhaltliche und finanzielle Gesamtverantwortung für das Projekt trägt.

Der Kooperationsraum Nordwesteuropa umfasst im Wesentlichen die Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Westbayern sowie Belgien, Irland, Luxemburg, Teile der Niederlande und Frankreichs, das Vereinigte Königreich und die Schweiz. Darüber hinaus können auch Partner aus einem der anderen zwölf Kooperationsräume einbezogen werden.

Antragstellung

Zweimal pro Jahr veröffentlicht das Projektsekretariat auf seiner Internetseite Projektaufrufe.
Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig: Zunächst muss die Zielsetzung dargelegt werden. Hat der Antrag Erfolg, ist eine genaue Darlegung der Umsetzung mit präziser Ergebnisorientierung gefragt. Über die Projektanträge entscheidet ein Programmausschuss, der sich aus nationalen und regionalen Vertretern der beteiligten Staaten zusammensetzt. Die deutsche Delegation besteht aus Vertretern des Bundes und der Länder.

Weiterführende Informationen

Kontakt

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